PROSOYA (PROgrama SOcial YAnachaga)

PROSOYA liegt in der Nähe des Dorfes Huancabamba, das man in 20 Minuten Fußweg erreichen kann. Hier gibt es ein Rathaus, eine Primar- und eine Sekundarschule, eine  katholische Kirche, eine kleine evangelische Gemeinde, ein paar Läden, zwei bescheidene Restaurants und einen Fußballplatz.

40 Schüler aus allerärmsten Familien finden heute in PROSOYA Unterkunft und Verpflegung. Sie besuchen in Huancabamba die staatliche Sekundarschule. Zusätzlich bekommen sie in verschiedenen Werkstätten des Hilfsprojektes eine berufsvorbereitende praktische Ausbildung. Zu PROSOYA gehören 700 ha Land, Wald- und Weidegelände am Rande des Nationalparks Yanachaga Chemillén. Weitere Schwerpunkte des Programms sind die Wiederaufforstung und die Kommunalentwicklung.

Unvorstellbare Armut, Hunger, katastrophale hygienische Verhältnisse, fehlende Bildung und Gewalt kennzeichnen oft die "normalen" Lebensumstände vieler Kinder in den Elendsvierteln von Peru.

Diesen Kindern eine Lebensperspektive durch Bildung und Ausbildung zu ermöglichen, das hat sich der Verein "Peru-Aktion e.V." zum Ziel gesetzt.
1989 bildete sich diese Gruppe, deren Mitglieder sich darum kümmern, finanzielle Mittel aufzutreiben, um den jungen Menschen in Peru durch eine verlässliche Betreuung und eine fundierte Ausbildung helfen zu können.

Die Peru-Aktion entstand aus der persönlichen Freundschaft zwischen dem deutschen Lehrer Rolf Schlegel und seinem peruanischen Partner Hugo Fernández.  Rolf Schlegel gehörte zu den Experten, die vom Deutschen Auswärtigen Amt 1976 zur Unterstützung der peruanischen Erziehungsreform nach Lima entsandt worden waren. Dort traf er auf den Pädagogen Hugo Fernández. Beiden lag die Situation der chancenlosen Kinder armer Familien am Herzen, und sie beschlossen, Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten.          

 Sie kauftRolf Schlegelen 1987 mit Hilfe von Spendengeldern die  alte Hazienda Yanachaga im Bergurwald von Peru und gründeten dort das Sozialprojekt PROSOYA (PRograma SOcial YAnachaga) für bedürftige Jugendliche, die zunächst aus Lima kamen. 1875 war dieses Anwesen von der deutschen Auswandererfamilie Böttger erbaut und bewirtschaftet worden.  Nachdem im Laufe der Jahre  der  Ertrag zurückgegangen war, hatten die Nachfahren kein Interesse mehr und wollten die Hazienda "loswerden".

Filme über Prosoya

Film von Jakob Neundorfer, der im September 2013 entstanden 

Christian Walenzyk von der (WSW-Media Filmproduktion) hat 2009 das Projekt besucht und war so beeindruckt, dass er einen Film über Prosoya erstellt hat und ihn hier zur Verfügung stellt.
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Film über Prosoya

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