Wiederaufforstung

Da in der Vergangenheit in der Gegend von PROSOYA die Primärwälder rücksichtslos abgeholzt wurden, war es von Anfang an eine Aufgabe des Projektes, die kahlen Hänge mit einheimischen Baumarten wieder aufzuforsten. Damit soll das Ökosystem des Bergurwaldes wieder hergestellt und geschützt werden. Entsprechende Setzlinge werden in der projekteigenen Baumschule herangezogen und auf den Aufforstungsflächen ausgepflanzt. Die ursprünglichen Arten werden nur zu einem geringen Prozentsatz mit schnell wachsenden importierten Nutzhölzern vermischt.

 Baumschule - Jungpflanzen Arbeit in der BaumschuleBaumschule

Ein aufgeforsteter Berghang im Projektgelände

Brandrodung Aufgeforsteter Berghang

Auf regionaler Ebene arbeitet PROSOYA mit nationalen Umweltorganisationen und mit der Verwaltung des Naturschutzparks YANACHAGA CHEMILLÉN zusammen. Das Projekt mit seinem Gästehaus war schon mehrfach Veranstaltungsort für Tagungen von Umweltorganisationen wie z.B. INRENA und PRONATURALEZA. Auch mit dem Deutschen Entwicklungsdienst (DED) besteht ein enger Kontakt.

Biogarten

Gemüse und Obst werden in der Landwirtschaft und im Biogarten nach ökologischen Gesichtspunkten angebaut und tragen so zur gesunden Ernährung der Projektbewohner bei. Es werden weder chemische Düngemittel noch Pestizide verwendet. In einer Regenwurmkompostanlage werden die biologischen Abfälle aufbereitet und zur Bodenverbesserung genutzt. Eine sinnvolle Pflanzenkombination trägt zur Verminderung von Schädlingsbefall bei.

Kompostanlage Würmer für den Kompost

Frisches Gemüse für die Küche

Gemüse im Garten

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