Grundgedanken für die Erziehung der Jugendlichen in PROSOYA - Hilfe zur Selbsthilfe
Die Jugendlichen erhalten Unterkunft und Verpflegung im Projekt. Sie sind in 5 Familienzellen aufgeteilt. Leiter der Familienzellen sind ausgewählte Mitarbeiter und ältere Schüler. Sie betreuen die Jugendlichen und leiten sie zu Sauberkeit und Ordnung, Körper- und Zahnpflege an. Sie entwickeln eine Atmosphäre der Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft, Höflichkeit und Pünktlichkeit und kümmern sich auch um persönliche und schulische Probleme. Die Jugendlichen besuchen im Dorf die staatliche Schule und machen dort ihren Sekundarabschluss. Die Unterrichtsform dort ist reiner Frontalunterricht. An den Nachmittagen erfolgt im Projekt eine außerschulische Ausbildung in verschiedenen Werkstätten.

Eine allabendliche Versammlung von Schülern und Mitarbeitern wird von jeweils drei Schülern als gespielte Nachrichtensendung gestaltet.Lokale, nationale und internationale Nachrichten werden in diesem "noticiero" aufbereitet, präsentiert und anschließend zur Diskussion gestellt. Hier werden freie Rede, Kritikfähigkeit und Meinungsbildung gefördert. So gewinnen die Jugendlichen Sicherheit und Selbstbewusstsein.

Die Jugendlichen beteiligen sich an den täglich anfallenden Arbeiten im Projekt. Zu den Routinearbeiten gehören das Sauberhalten der Räume und des Geländes, das Füttern der Tiere, das Melken der Kühe, das Mithelfen in Küche und Garten und vieles andere mehr.Regelmäßig werden in der kleinen Kapelle der Hazienda Gottesdienste und Andachten angeboten und musikalisch gestaltet. Auch Besucher beteiligen sich daran.


