Infrastruktur und Kommunalentwicklung
Die Projektarbeit hat auch das Ziel, die Lebensbedingungen der armen Bevölkerung in den Dörfern Huancabamba und Quillazú und in der Region zu verbessern. Dazu gibt es verschiedene Initiativen:
Der Trockenofen
Ein Trockenofen in PROSOYA, gestiftet von der Deutschen Botschaft in Lima, bietet die Möglichkeit, verderbliche landwirtschaftliche Produkte zu trocknen und damit haltbar und transportfähig zu machen. Mais und einige Knollenfrüchte werden anschließend zu Mehl gemahlen. Auch Familien des Dorfes können diese Anlaga nutzen.
Brandrodung und Wiederaufforstung
Die Wiederaufforstung ist ein wichtiges Anliegen für die Region. Die Bauern sind es gewohnt, für neue Felder den Wald an den Steilhängen abzubrennen. Diese Brandrodung hat das empfindliche Ökosystem des Bergurwaldes schon erheblich gestört. PROSOYA führt Wiederaufforstungsprogramme mit Hilfe der eigenen Baumschule durch, an denen die Dorfbevölkerung beteiligt wird. In gewissen Abständen finden Zusammenkünfte mit Landarbeitern des Dorfes und der Umgebung statt. Projektmitarbeiter vermitteln Kentnisse in ökologischem Landbau, Forstwirtschaft und anderen Bereichen.
Die Brücke über den Yanachaga
Im Jahr 2000 konnte mit finanzieller Unterstützung des BMZ (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) eine feste Brücke über den Rio Yanachaga gebaut werden.
Dadurch verbesserte sich die Infrastruktur ganz erheblich, da nun die Versorgung der Dorfbevölkerung, deren Felder sonst nicht erreichbar wären, auch während der Regenzeit gesichert ist.




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