PROSOYA (PROgrama SOcial YAnachaga)
Unvorstellbare Armut, Arbeitslosigkeit, Kinderreichtum, Mangelernährung, katastrophale hygienische Verhältnisse, eine hohe Kindersterblichkeit und unzureichende medizinische Versorgung sind für viele Peruaner leider immer noch bittere Realität.
Insbesondere die Heranwachsenden aus den vielen, armen Familien in der Metropole Lima werden durch die Lebensumstände, in denen sie groß werden, ihrer realen Lebenschancen beraubt.
Hier setzt PROSOYA an und ein!


Die nichtstaatliche Hilfsorganisation - PROSOYA -, ein Kinderhilfswerk mit Ausbildungsprogramm für chancenlose Jugendliche entstand 1989 aus der Freundschaft zwischen dem deutschen Lehrer Rolf Schlegel,
der 6 Jahre als Lehrer im Auslandsschuldienst gearbeitet hat. Bei dieser Tätigkeit lernte er den peruanischen Pädagogik-Dozenten Hugo Fernández kennen .

Sie erwarben mit deutschen Spendengeldern eine alte Hazienda im Bergurwald und gründeten dort eine Wohn- und Ausbildungsstätte, in der Jugendliche ihren Schulabschluss und eine berufliche Qualifizierung erwerben können.
Die Hazienda Yanachaga liegt in 1800 m Höhe am Randes des Nationalparks "Yanachaga - Chemillén" oberhalb des Dorfes Huancabamba, das man in 20 Minuten Fußweg erreichen kann. Hier gibt es ein Rathaus, eine Primar- und eine Sekundarschule, eine kleine katholische Holzkirche, eine evangelische Gemeinde und ein paar Läden, zwei bescheidene Restaurants und einen Fußballplatz.

Die Schüler finden in PROSOYA Unterkunft und Verpflegung. Sie besuchen im nahegelegenen Dorf Huancabamba die staatliche Sekundarschule. Zusätzlich bekommen sie in verschiedenen Werkstätten des Hilfsprojektes eine berufsvorbereitende praktische Ausbildung. Zum Sozialprojekt gehören 700 ha Land, Wald- und Weidegelände am Rande des Nationalparks Yanachaga Chemillén. Weitere Schwerpunkte des Programms sind die Wiederaufforstung und die Kommunalentwicklung.


